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Curcuma longa Seit rund 5000 Jahren wird die Gelbwurz (Curcuma longa) in Indien als Heilpflanze eingesetzt. In der vedischen Kultur galt sie als heilig und wird noch heute bei Erkrankungen des Magen-Leber-Galle-Bereichs eingesetzt. Curcuma longa gehört zu den Ingwergewächsen. Für medizinische Zwecke wird das nach dem Welken der Blätter geerntete Rhizom, also der dicht unter dem Boden wachsende Spross verwendet. Was sie wirksam macht Die Droge von Curcuma longa enthält die Curcuma Öle, ätherische Öle mit verschiedenen Sesquiterpenketone (Zingiberen, Curcumen, Zingiberol, Curcumol, -Turmeron, -Turmeron,) und Terpene (Camphen, Pinen, Cineol, Borneol). Für die gelbe Farbe der Droge zuständig sind die sog. Curcuminoide. Bedeutende Wirkstoffe sind: Curcumin (Curcumin I), Monodesmethoxycurcumin (Curcumin II) und Didesmethoxycurcumin (Curcumin III)
Langjährige Beobachtungen der Heilpflanze ergaben, dass Curcuma longo
entspannend auf Magen und Darm wirkt.
Auch eine gewisse Antitumorwirkung wird beschrieben. Ein Tiermodell zeigte, dass nach mehrwöchiger Gabe eines ethanolischen Extraktes bzw. von Curcumin der Cholsterin-Serumspiegel deutlich gesunken war. Die Resultate aus dem Tiermodell wurden in einer klinischen Studie bestätigt - eine bis zu 60%ige Reduktion der Lipidperoxid-Serumwerte wurde festgestellt. Durch den Gehalt an ätherischen Ölen wird die Verdauungsfunktion intensiviert, bei mindestens gleich gutem Einfluss auf die Regulation der Blutlipide.
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